Spinat und Ostern

März 30, 2018

Zum dritten Mal feiern wir in diesem Jahr als kleine Familie Ostern und es ist das erste Mal, dass unser Sohn das alles sehr bewusst erlebt. So richtige Ostertraditionen haben sich bei uns noch nicht etabliert und irgendwie finde ich das ein bisschen traurig. Aber wahrscheinlich geht es vielen Familien so, denn Ostern ist anders als Weihnachten für kleine Kinder viel schwerer aufzubereiten und wenig greifbar. Wir sind also noch auf der Suche.

Umso sicherer bin ich mir, wenn es um die kulinarische Feiertagsgestaltung geht. Meine magische frühlingshafte Lieblingszutat, über die ich mich immer freue, wenn ich sie im Supermarkt entdecke, ist: SPINAT. Im Folgenden findet ihr drei kleine Rezeptideen, die wir alle an Ostern zubereiten oder bereits zubereitet haben. So grün und so lecker!

Zum Frühstück: Grünes Glück, das gar nicht so grün scheckt.

Ihr benötigt:

  • frischen Spinat
  • evtl. etwas Stangensellerie
  • Wasser
  • Bananen
  • Äpfel
  • Orangen
  • Ingwer

Wenn ihr keine Spinatstückchen im Smoothie haben wollt (das wollt ihr nicht!) und keinen Mixer besitzt, der den Preis und Motor eines Kleinwagens hat, wie folgt vorgehen: Den Spinat waschen und euren Mixer damit befüllen (ich nehme so zwei bis drei große Handvoll) und den Mixer bis zu einem Viertel mit Wasser aufgießen. Nun den Mixer anstellen, bis ihr keine Stückchen mehr erkennen könnt. Das restliche Obst und den Ingwer dazugeben, eventuell noch etwas Wasser hinzufügen, mixen-  und das war’s auch schon. Falls ihr keinen Mixer habt, könnt ihr das alles auch mit einem hohen Gefäß, einem Pürierstab und ein bisschen Ausdauer machen. Ein kleines Geschenk an euer Immunsystem!

Statt Fisch: Spinatknödel und Tomatensalat.

Klingt für manche vielleicht unspektakulär, ist aber eine große Geschmacksoffenbarung. Das Rezept findet ihr hier bei der lieben Laura von Hey Draussen Zuhause und es hat sich langsam, aber sicher zu einem meiner absoluten Lieblingsrezepte gemausert. Köstlich!

Als Festmahl: Italienischer Osterkuchen mit Spinat, Ricotta und Eiern

Bereits zum dritten Mal werde ich den Osterkuchen am Ostersonntag zubereiten. Er hält viel mehr als er verspricht, braucht wenig Aufsicht und bisher konnte ihn jeder ziemlich gut leiden. Ich werde ihn wohl noch backen, wenn meine Enkelkinder zum Osterbrunch kommen. (Oder für meine einhundert Katzen, falls ich als Crazy Old Catlady ende.) Ihr findet ihn im Kochbuch Wochenmarkt von Elisabeth Räther oder hier.

Erzählt mir doch von euren Ostertraditionen!

Habt es fein und sonnig und gut!

Eure Luzie

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